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feminist elsewheres Updates 2026

Veranstaltungsreihe in Berlin: 2026 organisieren wir an mehreren Wochenenden zwischen Mai und November eine Veranstaltungsreihe mit Filmen, Gesprächen und Workshops im Arsenal Filminstitut und im feminist elsewheres e.V. Projektraum. Das Programm wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.
Save für das erste Programm!

16.-17.5.2026: Keiner schiebt uns weg:
Gespräche mit Fasia Jansen


feminist elsewheres organisiert seit 2023 Veranstaltungen, die feministische Film- und Kunstgeschichte aktualisieren und kontextualisieren. Dieses Jahr findet eine Film- und Workshopreihe im Kino Arsenal und im Tempelhofer Projektraum statt. Das erste Programm widmet sich Fasia Jansen (1929-1997), die als Sängerin und linke feministische Aktivistin in den 1970er und 80er Jahren bei den wilden Streiks und Ostermärschen in Deutschland berühmt wurde. Sie überlebte den Holocaust und kämpfte als Schwarze lesbische Frau ihr Leben lang für eine bessere Welt. Keiner schiebt uns weg ist die deutschsprachige Version des afroamerikanischen Liedes We shall not be moved, das als­ Protestsong in die Geschichte der US-Bürgerrechtsbewegung eingegangen ist und sich mit Jansen auch in die Arbeitskämpfe der BRD einschrieb. Das Programm bringt Film und Dokumente, Recherchen und Erinnerungen zu Fasia Jansen zusammen und lädt die Aktivist*innen, Künstler*innen und Filmemacher*innen Jasmin Eding, Marny Garcia Mommertz, Christel Priemer und Ina Wudtke zum Gespräch über ihr Schaffen und Leben ein, moderiert von Anujah Fernando.

FASIA JANSEN – SÄNGERIN (Christel Priemer, BRD 1985 | 16.5.) ist das erste Filmporträt der Sängerin und Teil der öffentlich-rechtlichen Fernsehreihe „Frauengeschichten” (1981-1993). Der Film besteht aus Interviews mit Jansen, die durch Aufnahmen ihrer Auftritte gegliedert sind. Künstlerin Ina Wudtke und ADEFRA e.V.-Mitbegründerin Jasmin Eding stellen ihre Arbeit an der Audio-Installation Black Lives Audio Triptych vor, die im Anschluss in der Version FASIA eröffnet wird (D 2024, 16.5.–31.5., im Foyer). Hier geht Wudtke den Leben der drei Schwarzen Kommunist*innen Fasia Jansen, Hilarius Gilges und Joseph Ekwe Bilé nach. Mommertz gibt einen Einblick in ihre Recherchen für What would Fasia say? (2025), die im von ihr und Tmnit Ghide geleiteten Workshop A Listening Session on Fasia Jansen (17.5.) im Vordergrund stehen.

Das Programm wird gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

17.5.2026: A Listening Session on Fasia Jansen
Workshop mit Marny Garcia Mommertz und Tmnit Ghide

Am 17.05.2026 laden Marny Garcia Mommertz und Tmnit Ghide zu einer experimentell- angeleiteten und kollektiven listening session zu Fasia Jansen ein. Die session stellt Fasia Jansens Musik in den Fokus und kontextualisiert ihre Karriere und Kunstschaffen in der deutschen Musiklandschaft. Das Ziel ist es, einen Raum zu kreieren, in dem ein Gespräch mit Fasia Jansen über ihre musikalische Karriere entstehen kann. Ghide, Gründerin des Black Music Archive (Wien), ein Projekt, in dem sie frühere Generationen mit heutigen Stimmen der deutschsprachigen Musik-Szene zusammenbringt, wird einzigartige Einblicke in die Geschichte Schwarzer Musiker:innen im deutschen Kontext, sowie in die Musikindustrie zu Jansens Zeit geben. Mommertz, die ihre Forschung zu Fasia Jansen 2020 gemeinsam mit Princela Biyaa begonnen hat, wird Material aus ihrer Arbeit teilen und so das Verständnis von Jansens Erbe vertiefen.

Der Workshop findet am 17.5. von 13–16 Uhr im Projektraum feminist elsewheres statt und ist nach Anmeldung kostenlos. Teilnehmende sind eingeladen, sich präsent einzulassen für eine aktive Hörerfahrung. Aufnahmen sind nicht gestattet. Dauer: 1.5-2h. Sprache: Deutsch,

Veranstaltungsort: Projektraum feminist elsewheres e.V. , Teilestr. 11-16, 12099 Berlin

Wegbeschreibung: Bushaltestelle Rohdestr. M46, Alte Schokoladenfabrik, Tor 3, Hof 2, Aufgang C, 3. Stock, Raum 3/T08, Beschilderung folgen. Fahrstuhlzugang und Parkmöglichkeiten auf dem Gelände


Anmeldung per mail bitte an: workshop.feminist.elsewheres@gmail.com

16-31.5.2026: INA WUDTKE
BLACK LIVES AUDIO TRIPTYCH.
A Tribute to Fasia Jansen, Hilarius Gilges and Joseph Ekwe Bilé


Die Künstlerin Ina Wudtke legt in ihrer Arbeit BLACK LIVES AUDIO TRIPTYCH Spuren der Geschichte Schwarzer Menschen in Deutschland frei und erinnert multidirektional an vergangene und gegenwärtige antirassistische Kämpfe. Im Rahmen der feminist elsewheres Programmreihe werden Audioportraits von Fasia Jansen (1929–1997), Hilarius Gilges (1909–1933) und Joseph Ekwe Bilé (1892–1959) jeweils auf Deutsch und Englisch im Arsenal Foyer präsentiert. Es sind Portraits von drei Aktivist:innen, die im Kontext der Arbeiter:innenbewegung gegen Rassismus und Kolonialismus in der Weimarer Republik in Deutschland aktiv waren. Gesprochen werden die Portraits von zeitgenössischen Aktivist:innen: Jasmin Eding (ADEFRAroots), Kofie da Vibe aka Kofie Boachie und Jeanne-Ange Wagne, die sich zusammen mit der Künstlerin mit Archivmaterial, Songs, Texten und Fotos der Protagonist:innen auseinandergesetzt haben, um die Geschichte Schwarzer Deutscher im kollektiven Gedächtnis zu halten. Jasmin Eding und Ina Wudtke werden am 16. Mai an der Veranstaltung: Keiner schiebt uns weg. Gespräche mit Fasia Jansen beteiligt sein.

Die Installation ist vom 16.–31.5. während der Kino-Öffnungszeiten im Foyer frei zugänglich.

Zur ursprünglichen Ausstellung erschien das Buch BLACK STUDIUM als gedruckte Ausgabe bei Scriptings und als E-Book bei dem Berliner Verlag EECLECTIC.

Kontakt: studio@inawudtke.com

Weitere Details zu allen Veranstaltungen finden du in Kürze auf dieser Website und in unserem Newsletter.


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